Archive for the ‘Allgemein’ Category

CSD-Kassel 2013 “Alszus annersder?!”

Mittwoch, Juni 26th, 2013

Ort: Bali Kino Hauptbahnhof / Rainer-Dierichs-Platz 1,  19 Uhr

28.06 Lesung Alexander Zinn
„Das Glück kam immer zu mir“ Rudolf Brazda –
Das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich
ORT: Offener Kanal Kassel / Rainer-Dierichs-Platz 1, 12 Uhr

13.07 Lesung Mirjam Müntefering „Taktgefühle“
ORT: Cafe Suspekt / Fünffenster Str. 14, 20 Uhr

17.07 Filmabend AIDS Hilfe : „Sleeples Knights“
Ort: Bali Kino Hauptbahnhof / Rainer-Dierichs-Platz 1, 19 Uhr

20.07 PartyTram “Hawai Train”
Start 20 Uhr Bahnhof Wilhelmshöhe

20.7 WarmUp-Party
ORT: Caricatura / Rainer-Dierichs-Platz 1, 22 Uhr

27.07 Teilnahme am CSD in Braunschweig

10.08 „Liederabend“ mit Dennis Wenzel und Thomas Sosna
ORT: Kunstwerkstatt am Weinberg / Heckerstr. 30 b, 20 Uhr

19.08 Lesung, Jan Stressenreuter „Wie Jakob die Zeit verlor“
Anschließend Diskussion zum Thema „Safer Sex unter der Viruslastmethode“
Ort: Thalia / Obere Königsstraße 30, 20 Uhr
Veranstalter: Aidshilfe Kassel

21.08 Filmabend AIDS Hilfe „Parada“
Ort: Bali Kino Hauptbahnhof / Rainer-Dierichs-Platz 1, 19 Uhr

24.08 CSD in Kassel
Parade Start: 12 Uhr
Ort: Kulturbahnhof / Rainer-Dierichs-Platz 1
Strassenfest Start: 14.30 Uhr
Ort: Kulturbahnhof / Rainer-Dierichs-Platz 1
AbschlussParty Start: 21 Uhr
Ort: THW Gelände / Knorrstr. 43

25.08 Traditionelles Regenbogenfrühstück
Organisiert vom THW Helferverein Kassel
Ort: THW Gelände / Knorrstr. 43, 11 h

07.09 Teilnahme am CSD in Gießen

15.09 Teilnahme am „1100 Jahr Feier Kassel“ Umzug

21.09 Lesung Rolf Redlin „Bärensommer“
Ort: Jolly / Wilhelmshöher Allee 116, 20 Uhr

Queerulant_in Nr. 4 ist nun da! :)

Donnerstag, Mai 9th, 2013

Infos zur neuen Ausgabe von Queerulant_in sowie den Download, findet ihr hier.

Veranstaltung zu revolutionären Frauenbewegungen

Sonntag, Mai 5th, 2013

**Veranstaltung zu ‘Revolutionären Frauenbewegungen’ - diesmal am Beispiel kurdischer Frauen**

Am 05.06.2013, Nora Platiel 5, Raum 0110/0109
Weitere Informationen folgen!

Widerstand und gelebte Utopie

Frauenguerilla, Frauenbefreiung, basisdemokratische Frauenstrukturen in Kurdistan

In vielen Befreiungskämpfen wurden Frauen, als diese beendet wurden, wieder in ihre alte Rolle zurückgedrängt. In Europa erleben Frauenkämpfe ein Rollback, die Geschlechterfrage ist nur scheinbar gelöst. Doch im Mittleren Osten, der vielfach mit Frauenunterdrückung und Islamisierung in Verbindung gebracht wird, wird weltweit seit Anfang der 1990er Jahre die erste Frauenarmee aufgebaut, Frauen werden als die Vorkämpferinnen der Bewegung angesehen, sie organisieren sich basisdemokratisch in Frauenräten und auf allen Ebenen. Die kurdische Bewegung sieht die führende Rolle der Frauenbewegung als Garantie für eine Demokratisierung von unten an, um das Patriarchat zu überwinden und eine freie Gesellschaft jenseits von staatlichen‚ Strukturen aufzubauen.

Seit 2005 gibt es Bemühungen das System des demokratischen Konföderalismus praktisch umzusetzen. Heute findet man auf lokaler und kommunaler Ebene neben gemischten auch viele Frauenräte. In diesen lernen die Kurdinnen und Kurden sich an dem Ort und Platz an dem sie leben selbst zu organisieren und zu verwalten. Natürlich ist dies mit sehr vielen Problemen verbunden. Abgesehen von den Repressalien der regionalen Besatzermächte wie der Türkei, dem Iran, Irak und Syrien und internationaler Kräfte liegen die Schwierigkeiten darin, das Neue, das Ungewohnte, umzusetzen. Viel muss noch gelernt und alte Strukturen und Werte überwunden werden.

Die Referentinnen: Annett Bender; Mitarbeiterin der Informationsstelle Kurdistan hat an vielen Delegationen und Frauenreisen nach Kurdistan teilgenommen. Sie wird über die basisdemokratische Organisierung der Frauen in der Zivilgesellschaft berichten, u.a. in Frauenräten, Frauenprojekten etc.Anja Flach war in den 1990er Jahren zwei Jahre Mitglied der Frauenarmee in Kurdistan und hat u.a. zwei Bücher dazu veröffentlicht. Sie wird über die kurdische Frauenguerilla berichten.

Veranstaltungen im FLZ Mai 2013

Sonntag, Mai 5th, 2013
17.05. Freitag
16.00 – 19.00 Uhr offener Nachmittag
Für alle FrauenLesben, die neugierig sind, klönen, Kaffee/Tee trinken, FrauenLesben-Zeitschriften lesen, sich informieren wollen und vieles mehr.


17.05. Freitag
19.30 Uhr: Das Zentrum steht doppel(t) Kopf!
Doppelkopf mit Sandra. Für alle, die Spaß am Spielen haben!!


24.05. Freitag
Kneipe & Film* im FLZ
Ab 18.30 Uhr Kneipe 20.00 Uhr Filmstart
Ist Sandra Laing weiß oder schwarz? Diese Frage wird ihr ganzes Leben bestimmen. Ihre Eltern sind unbestreitbar weiße Südafrikaner, aber Sandra weist alle äußerlichen Merkmale einer Schwarzen auf…
Die wahre, tief berührende Lebensgeschichte der Sandra Laing entlarvt die ganze
Absurdität der Rassentrennung, wie sie bis 1994 in Südafrika herrschte.

Der Eintritt ist frei – Spenden willkommen!

* eine private Veranstaltung für Freundinnen u.a. des FLZ




After-Work Schmankerl macht weiterhin Pause


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….:::FrauenLesbenZentrum
….:::Goethestr. 44/Eingang Reginastr.
….:::34119 Kassel
….:::Tel. 0561-766 900 03

info@frauen-lesben-zentrum-kassel.de

Feministische Pornographie?! 07.05.

Donnerstag, April 25th, 2013
Im Rahmen dieses Vortrages soll der Begriff der Mainstream-Pornografie genauer beleuchtet werden. Was ist pornographisch? Und warum? Was wir dargestellt? Welche Stereotype werden bedient /reproduziert? Wer wird wie dargestellt? Wer „fällt aus dem Blick“?

Darüber hinaus soll in Abgrenzung dazu die feministische Kritik an Pornographie dargestellt und das Feld der „feministischen Pornographie“ aufgegriffen werden. Was ist feministische Pornographie? Ist sie eine „Alternative“ zum Main-Stream? Oder gibt auch hier berechtigte Kritik?
Es soll auch in einem wissenschaftlichen Rahmen aufgezeigt werden, welche Wissenschaftsdisziplin was genau zur Thematik beizutragen hat.

Wir laden euch hiermit zu dem spannenden Diskurs ein!

Wann? 07. Mai 2013 - 19Uhr

Wo? Mönchebergstraße 7, Raum 0607

Ringvorlesung im SoSe 2013 “Queerfeldein - Aspekte sexueller und vergeschlechtlicher Seinsweisen”

Montag, April 22nd, 2013

Durch das interdisziplinäre Studienprogramm Frauen und Geschlechterforschung gibt es dieses Semester wieder eine Ringvorlesung. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

Das Programm:

  • 22.05.2013
    “Qualverwandtschaften? BDSM als queere Praxis”
    Volker Woltersdorff (Berlin)
  • 05.06.2013
    “… Nicht so greifbar und doch real” Präsentation einer Studie zu Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungs-erfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans*  2010-2012“
    Saideh Saadat-Lendle (les migras / Lesbenberatung Berlin e. V.)
  • 19.06.2013
    „Intersexualität – Intersex: Eine Intervention“
    Heinz-Jürgen Voß (Berlin)
  • 26.06.2013
    „Queer im Job?! Heteronormative Dynamiken in Erwerbsarbeitskontexten“
    Karen Wagels (Kassel)
  • 03.07.2013
    „HIV/Aids als (andere) Form der Gouvernementalität“
    Ivan Jurica / Miltiadis Geronthanassis (Wien)

Die Vorträge finden immer mittwochs von 18 - 20 Uhr in Raum 3004 in der Georg-Forster-Straße 4 statt.

Veranstaltung: Intersexualität 19.06.

Dienstag, April 16th, 2013

Hallo ihr Lieben!
Zur Aufwärmung auf die uns am 19.06.2013 um 18 Uhr bevorstehende Veranstaltung zur Intersexualität anbei ein Einführungstext zum Inhalt und zum Referenten. LESENSWERT! !

Intersexualität – Intersex: Eine Intervention.

„Etliche Betroffene sind aufgrund der früher erfolgten medizinischen Eingriffe so geschädigt, dass sie nicht in der Lage sind, einer normalen Erwerbstätigkeit nachzugehen, oder sie sind infolge der Eingriffe schwer behindert.“ (Deutscher Ethikrat 2012: S.165)

„Intersexualität – Überleben zwischen den Geschlechtern“ wurde die 8. Nummer der Zeitschrift „GiGi – Zeitschrift für sexuelle Emanzipation“ aus dem Jahr 2000 betitelt. Einem Überleben kam und kommt es für die Intersexe in der aktuellen Gesellschaft tatsächlich gleich. Von Überleben muss gesprochen werden, nicht etwa weil die körperliche Besonderheit lebens- oder gesundheitsbedrohlich wäre. Das ist sie nicht, und nur in wenigen Fällen liegen tatsächlich die Gesundheit bzw. das Leben bedrohende Begleiterscheinungen wie Salzverlust vor, die medizinisch behandelt werden müssen. Eine eindeutige Geschlechtszuweisung zu weiblichem oder männlichem Geschlecht ist aber selbst dann medizinisch nicht notwendig. Sie findet derzeit bei Intersexen aber noch immer verbreitet im Säuglings- und frühen Kindesalter statt und ist verbunden mit massiven chirurgischen und hormonellen Eingriffen. Seit den 1990er Jahren gibt es gegen diese Behandlungspraxis, die auf eine Angleichung an die gesellschaftliche Norm zielt, Widerstand der so behandelten Menschen. Sie beschreiben, dass und wie gewaltvoll und traumatisierend diese Behandlungen für sie waren. Von Überleben von Intersexen muss also auf Grund zweigeschlechtlicher gesellschaftlicher Norm und der auf ihr basierenden medizinischen Interventionen gesprochen werden. Die Positionen der Intersex-Vertretungen werden von den aktuell vorliegenden medizinischen Outcome-Studien gestützt.
Im Input werden die Positionen der Intersex-Verbände und ihr Streiten vorgestellt und davon ausgehend ein Blick auf die Stellungnahme des Deutschen Ethikrates und einige Ergebnisse der neueren Outcome-Studien geworfen. Abgeschlossen wird mit einem Blick auf die aktuellen politischen Entwicklungen und gefragt, ob mit ihnen die geschlechtszuweisenden Eingriffe beendet werden…

Biographische Notizen:
Heinz-Jürgen Voß (Dr. phil, Dipl. Biol.) promovierte zur gesellschaftlichen Herstellung biologischen Geschlechts. Forschungsschwerpunkte sind biologisch-medizinische Geschlechtertheorien, biologie- und medizinethische Fragestellungen sowie Queer-feministische und kapitalismuskritische Theorien. Voß ist antirassistisch, antifaschistisch und queer-feministisch politisch aktiv. Aktuelle Buch-Veröffentlichungen: „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“ (2011: Schmetterling), „Intersexualität – Intersex: Eine Intervention“ (2012: Unrast), „Interventionen gegen die deutsche „Beschneidungsdebatte“ (gem. mit Zülfkukar Çetin und Salih Alexander Wolter; 2012: Assemblage), „Biologie & Homosexualität“ (2013: Unrast).

Veranstaltungen im FLZ April 2013

Montag, April 1st, 2013
03.04. Mittwoch
20.00 Uhr Frauenhausjubiläum 2014
2014 wird das Autonome Frauenhaus Kassel 35 Jahre alt. Schon jetzt werden mit einer kleinen Bilderrevue Geschichte lebendig und Pläne für das Jubiläum 2014 geschmiedet.

05.04. Freitag
19.30 Uhr: Das Zentrum steht doppel(t) Kopf!
Doppelkopf mit Sandra. Für alle, die Spaß am Spielen haben!!

Das After-Work macht Schmankerlpause!!!

14.04 Sonntag
10.00 Uhr: Selbstorganisiertes Frühstück.
Jede bringt etwas mit — alle teilen, was da ist, denn gegessen wird gemeinsam!
Es ist immer ausreichend da, auch für FrauenLesben ohne Mitbringsel.
Wir haben Lust uns u.a. über den Film „Hannah Arendt“ auszutauschen!

17.04. Mittwoch
19.00 Uhr Dokumentarfilm „Audre Lorde – The Berlin Years 1984-1992
! Achtung: Veranstaltungsort: Kleines Bali Kino im Kulturbahnhof !

19.04. Freitag
16.00 – 19.00 Uhr offener Nachmittag
Für alle FrauenLesben, die neugierig sind, klönen, Kaffee/Tee trinken, FrauenLesben-Zeitschriften lesen, sich informieren wollen und vieles mehr.

20.04. Samstag
10.30 Uhr „Wanderung im Kaufunger Wald“
Nähere Infos siehe Veranstaltungsreihe 8. März

30.04. Dienstag
Abschlussfest zu Walpurgis
Ab 21.00 Uhr Standardtanz, danach Hexentanz Queerbeet


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….:::FrauenLesbenZentrum
….:::Goethestr. 44/Eingang Reginastr.
….:::34119 Kassel
….:::Tel. 0561-766 900 03

info@frauen-lesben-zentrum-kassel.de

Sprechstunde 14.2. & One Billion Rising

Dienstag, Februar 12th, 2013

Die Sprechstunde am Donnerstag den 14.Februar fällt auf Grund Teilnahme an der “One Billion Rising”-Aktion am Königsplatz ab 12 Uhr aus.
Wir freuen uns euch dort zu sehen!!!

Infos zur Demo findet ihr hier: http://www.frauenreferat-kassel.de/?p=643

Stellungnahme des Orga-Teams und des AStA zu den Anfeindungen gegen die Podiumsdiskussion „Herrschaft durch Sprache – Geschlechtergerechte Sprache in Universität und Alltag“

Montag, Januar 21st, 2013

An der Universität Kassel findet am 29. Januar 2013 eine Podiumsdiskussion mit dem Titel “Herrschaft durch Sprache - Geschlechtergerechte Sprache in Universität und Alltag” statt. Organisiert wird diese Veranstaltung als Kooperation des Autonomen Referats für Frauen und Geschlechterpolitik gemeinsam mit dem AStA der Universität Kassel.

Anfang Januar 2013 haben wir eine Facebook-Veranstaltung erstellt, um diese Podiumsdiskussion zu bewerben. Dort entstand eine Diskussion, die aus unserer Sicht leider sehr schnell unsachlich wurde. Den Organisator*innen wurde vorgeworfen, die Podiumsteilnehmer*innen nicht kontrovers genug ausgesucht zu haben, da sich für das Podium auch eine antifeministische Perspektive gewünscht worden wäre. Außerdem kam es zu persönlichen Angriffen und Beleidigungen gegenüber den eingeladenen Podiumsteilnehmer*innen.

Leider gelang es uns, der Organisationsgruppe der Veranstaltung, nicht zu intervenieren, so dass die Diskussion bei unserer Facebookveranstaltung eine Form angenommen hat, die für uns nicht länger tragbar war. Am 17.01.2013 haben wir uns daher dazu entschlossen, die Diskussion zu löschen und die Kommentarfunktion zu sperren. Wir erhoffen uns so, die Persönlichkeitsrechte der Podiumsteilnehmer*innen zu schützen und jeglichen Sexismus, von dem die Diskussion begleitet wurde, weitestgehend einzudämmen. Unsere freie Meinung war, in diesem Fall eine von uns erstellte Facebook-Seite nicht für persönliche Angriffe und Beleidigungen zur Verfügung stellen zu wollen.
Ziel der Veranstaltung soll sein, einen facettenreichen und vor allem fundierten Überblick und verschiedene Perspektiven zu geschlechtergerechter Sprache zu schaffen, ohne in eine Grundsatzdiskussion zu verfallen, die meist subjektiv, sprachlich unsensibel und nicht wissenschaftlich geführt wird. Wir sind der Meinung, dass wir durch die von uns eingeladenen Redner*innen diesen Veranstaltungszielen mehr als gerecht werden können. Wie auch aus dem Einladungstext hervorgeht, ist keine Diskussion vorgesehen, ob geschlechtergerechte Sprache überhaupt wichtig ist, sondern dies wird vielmehr als Grundlage für die Diskussion genommen, wie eine Überwindung des omnipräsenten Sexismus’ erreicht werden kann. Für eine Diskussion über die Existenz des Sexismus’ wäre eine kontroverse Diskutantenrunde obligatorisch, für eine Diskussion auf der Suche nach einer gemeinsamen Lösung ist ein Konsens unabdingbar.
Wir sind nach wie vor gespannt auf die Veranstaltung und freuen uns auf einen kritischen, respektvollen Diskurs und die gemeinsame Erarbeitung von Handlungsstrategien im Umgang mit strukturellem Sexismus auf gesamtgesellschaftlicher, sowie universitärer Ebene.

Des Weiteren legen wir all jenen Menschen nah, die sich von dem Thema in dieser Form nicht angesprochen fühlen, sowie all jenen, die sich gar angegriffen und/oder verletzt fühlen, weniger Zeit und Energie in eine Hetzkampagne gegen die geplante Podiumsdiskussion zu investieren, sondern sich inhaltlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Veranstaltenden sind jederzeit per E-Mail erreichbar, um beispielsweise eure Verständnisfragen zu beantworten und Unsicherheiten oder gar Ängste aufzufangen und weitestgehend aus der Welt zu schaffen. Auch mit Informationen zu wissenschaftlich fundierter Literatur können wir euch ausreichend füttern, um die Möglichkeit zu geben, sich in der komplexen Welt der Geschlechterpolitik zurechtzufinden. Wir hoffen, dass wir so dazu beitragen können eine Ebene zu schaffen, auf der ein (sprachlich) sensibler Diskurs über ein sensibel zu behandelndes Thema geführt werden kann, der sich bemüht keine weiteren Diskriminierungsmomente zu reproduzieren.

Obwohl uns die Reaktionen und vor allem die Art und Weise wie diese geäußert wurden, zutiefst erschüttert haben, konnte unsere Vorfreude auf die Podiumsdiskussion nicht gemindert werden. Wir stehen nach wie vor hinter unserem Veranstaltungskonzept und möchten uns bei unseren Unterstützer*innen dafür bedanken, dass sie sich nicht von dem anti-emanzipatorischen Äußerungen provozieren ließen und uns im Hintergrund fernab einer Facebook-Diskussion supporten. Wir werden es uns nicht nehmen lassen auch in Zukunft emanzipatorische Veranstaltungen an der Universität durchzuführen bzw. zu unterstützen, um weiterhin auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen.

Für eine emanzipatorische Gesellschaft frei von Unterdrückung und Diskriminierung. Für einen linksradikalen Feminismus!