Posts Tagged ‘Feminismus’

Queer Party mit Lena Stoehrfaktor! 15.Juni

Samstag, Mai 18th, 2013

Am 15.Juni findet ab 21Uhr wieder die grandiose Queer-Party im K19 statt, welche durch das Autonome Referat für Frauen und Geschlechterpolitik und das Autonome Schwulenreferat in Zusammenarbeit mit dem AStA und dem Referat für Kultur/K19 organisiert wird.

Auf der Queer Party soll neben der eigentlichen Feierei auch Platz für Austausch und Kennenlernen sein. Dafür wollen wir einen möglichst geschützten und barrierearmen Raum für alle Queers_Lesben_Schwule_Trans*_Bi_Inter schaffen.

Als besonderes Special haben wir dieses Mal die Rapperin Lena Stoehrfaktor zu Gast! Nach dem Live-Act wird natürlich noch aufgelegt.

Wir wollen eine alternative Party zu den herkömmlichen kommerziellen Partys. Dies bedeutet für uns: freier Eintritt, möglichst geringe Getränkekosten sowie eine möglichst barrierearme Gestaltung.*

Wir freuen uns auf eine entspannte und angenehme Party!**

* Das K19 ist Rollstuhl geeignet und besitzt eine Rolli gerechte Toilette. Die Zufahrtswege sind jedoch durch die Baumaßnahmen momentan etwas schwer zugänglich. Bei Fragen oder Unsicherheiten, oder bestimmten Bedürfnissen bzgl. der Veranstaltung meldet euch bitte vorab unter: awareness-kassel@riseup.net

** Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die sich diskriminierend (also sexistisch_rassistisch_ageistisch_lookistisch_ableistisch_faschistisch etc.) und/oder respektlos sowie übergriffig verhalten oder in sonstigen menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten von dieser auszuschließen.

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On June 15th at 21:00h there will be the gorgeous Queer-Party again at K19, which is organised by the autonomic departement for women and genderpolitics and the autonomic gay departement in cooperation with the general students committee and the departement for culture and K19.

At this event, beside nice partying, there should be place for exchange and meeting people, too. For that we recommend to create a save and accessible room for all queers_lesbians_gays_trans*_bi_inter.

We’re pleased to have rapper Lena Stoehrfaktor as our special guest! After her live-show there will be a DJ-Set.

We like to have an alternative to usual commecial partys, which means for us: free entrance, low-priced drinks and accessible constitution.*

We’re looking forward to an eased and pleasant party!**

* The K19 is wheelchair-conform and has a wheelchair-accessible toilet. The accession of the K19 is unfortunetly a little hard, because of the constructioning around the building. If there are any questions, uncertainties or special needs please contact us: awareness-kassel@riseup.net

** We reserve to make use of the house rules and to exclude people who behave discriminating(for example sexistic, rassistic, ageistic, lookistic, ableistic, fascistic etc.) and/or respectless/encroaching or those who act inhuman.

Veranstaltungen im FLZ Mai 2013

Sonntag, Mai 5th, 2013
17.05. Freitag
16.00 – 19.00 Uhr offener Nachmittag
Für alle FrauenLesben, die neugierig sind, klönen, Kaffee/Tee trinken, FrauenLesben-Zeitschriften lesen, sich informieren wollen und vieles mehr.


17.05. Freitag
19.30 Uhr: Das Zentrum steht doppel(t) Kopf!
Doppelkopf mit Sandra. Für alle, die Spaß am Spielen haben!!


24.05. Freitag
Kneipe & Film* im FLZ
Ab 18.30 Uhr Kneipe 20.00 Uhr Filmstart
Ist Sandra Laing weiß oder schwarz? Diese Frage wird ihr ganzes Leben bestimmen. Ihre Eltern sind unbestreitbar weiße Südafrikaner, aber Sandra weist alle äußerlichen Merkmale einer Schwarzen auf…
Die wahre, tief berührende Lebensgeschichte der Sandra Laing entlarvt die ganze
Absurdität der Rassentrennung, wie sie bis 1994 in Südafrika herrschte.

Der Eintritt ist frei – Spenden willkommen!

* eine private Veranstaltung für Freundinnen u.a. des FLZ




After-Work Schmankerl macht weiterhin Pause


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….:::FrauenLesbenZentrum
….:::Goethestr. 44/Eingang Reginastr.
….:::34119 Kassel
….:::Tel. 0561-766 900 03

info@frauen-lesben-zentrum-kassel.de

Feministische Pornographie?! 07.05.

Donnerstag, April 25th, 2013
Im Rahmen dieses Vortrages soll der Begriff der Mainstream-Pornografie genauer beleuchtet werden. Was ist pornographisch? Und warum? Was wir dargestellt? Welche Stereotype werden bedient /reproduziert? Wer wird wie dargestellt? Wer „fällt aus dem Blick“?

Darüber hinaus soll in Abgrenzung dazu die feministische Kritik an Pornographie dargestellt und das Feld der „feministischen Pornographie“ aufgegriffen werden. Was ist feministische Pornographie? Ist sie eine „Alternative“ zum Main-Stream? Oder gibt auch hier berechtigte Kritik?
Es soll auch in einem wissenschaftlichen Rahmen aufgezeigt werden, welche Wissenschaftsdisziplin was genau zur Thematik beizutragen hat.

Wir laden euch hiermit zu dem spannenden Diskurs ein!

Wann? 07. Mai 2013 - 19Uhr

Wo? Mönchebergstraße 7, Raum 0607

Ringvorlesung im SoSe 2013 “Queerfeldein - Aspekte sexueller und vergeschlechtlicher Seinsweisen”

Montag, April 22nd, 2013

Durch das interdisziplinäre Studienprogramm Frauen und Geschlechterforschung gibt es dieses Semester wieder eine Ringvorlesung. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

Das Programm:

  • 22.05.2013
    “Qualverwandtschaften? BDSM als queere Praxis”
    Volker Woltersdorff (Berlin)
  • 05.06.2013
    “… Nicht so greifbar und doch real” Präsentation einer Studie zu Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungs-erfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans*  2010-2012“
    Saideh Saadat-Lendle (les migras / Lesbenberatung Berlin e. V.)
  • 19.06.2013
    „Intersexualität – Intersex: Eine Intervention“
    Heinz-Jürgen Voß (Berlin)
  • 26.06.2013
    „Queer im Job?! Heteronormative Dynamiken in Erwerbsarbeitskontexten“
    Karen Wagels (Kassel)
  • 03.07.2013
    „HIV/Aids als (andere) Form der Gouvernementalität“
    Ivan Jurica / Miltiadis Geronthanassis (Wien)

Die Vorträge finden immer mittwochs von 18 - 20 Uhr in Raum 3004 in der Georg-Forster-Straße 4 statt.

Für euren Anspruch auf Gleichberechtigung - Vortrag über das Allgemeine Gleichstellungsgesetz AGG 08.März

Dienstag, März 5th, 2013

Eine wichtige Info die bitte weiter getragen werden soll:Es gibt einen Link mit dem ihr die Veranstaltung auch online verfolgen könnt: rtsp://video.uni-kassel.de/broadcast/agg/live.rm Um die Veranstaltung so barrierearm wie möglich zu gestalten, wird es auch Gebärdensprachdolmetscher*innen geben.

Im Jahre 2006 wurde das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“, kurz AGG, im Bundestag beschlossen und ist seitdem in Kraft. Ziel des Gesetzes ist laut § 1 AGG:

„Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.“

Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/agg/BJNR189710006.html

Nach 7 Jahren des Gesetzesbeschlusses werden noch immer oben genannte Gesellschaftsgruppen benachteiligt und diskriminiert:

Durchschnittlich sind in Deutschland die Gehälter von Frauen* 23% geringer als bei Männern*. Bei Stellenangeboten insbesondere in Führungspositionen werden Männer* gegenüber Frauen* bei gleicher Eignung bevorzugt behandelt. Gleichgeschlechtlichen Paaren werden das Adoptionsrecht und die rechtliche Gleichstellung ihrer Lebenspartnerschaft mit der heterosexuellen Ehe verwehrt. Der Ausbau barrierearmer Wege in der Öffentlichkeit für Menschen mit körperlichen, aber auch psychischen chronischen Behinderungen und/oder Einschränkungen kommt nur schleppend voran. Die derzeitigen und zurzeit geplanten gesetzlichen Bestimmungen zu Zwangsbehandlungen von Menschen mit psychischen Krankheiten sind menschenrechtlich höchst zweifelhaft. Dazu kommt die unterschwellige bis offene Diskriminierung aller im § 1 genannten Gesellschaftsgruppen in der Öffentlichkeit.

Es ist daher wichtig, ein Bewusstsein über den Nutzen des AGG für (strukturell) benachteiligte Personengruppen zu entwickeln und sich für die existierenden Ungleichbehandlungen zu sensibilisieren, um einen Beitrag zur gesetzlichen Gleichstellung aller Personengruppen leisten zu können.

Auch an der Universität Kassel ist Ungleichbehandlung und Diskriminierung ein Thema: Die Hochschulverwaltung und die verfasste Studierendenschaft tragen eine Verantwortung für die Förderung der Gleichbehandlung aller Menschen an der Universität. Dabei ist es wichtig, über die Defizite und die gesetzliche Lage gut informiert zu sein.

Regina Sigmund, Rechtsanwältin aus Frankfurt, hat sich auf das AGG spezialisiert und wird euch in einem Vortrag über das Gesetz aufklären und steht für Fragen von eurer Seite zur Verfügung. Die Veranstaltung wird von einer Dolmetscherin für Gebärdensprache begleitet und ist möglichst barrierearm gestaltet. Im Anschluss der Veranstaltung werden wir uns an Demonstration zum Weltfrauentag beteiligen.

Bei Fragen oder Unsicherheiten, oder bestimmten Bedürfnissen bzgl. der Veranstaltung meldet euch bitte vorab unter: aber@asta-kassel.de

Wann? 08. März 2013 – 11Uhr

Wo? Arnold-Bode-Straße 2 Raum 0404

One Billion Rising 14.02.13

Donnerstag, Januar 31st, 2013

Jede dritte Frau weltweit erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Mit einer Weltbevölkerung von 7 Milliarden
ergibt dies mehr als eine Milliarde Frauen und Mädchen, die alltäglich mit Gewalt konfrontiert werden oder am direkten Leibe erfahren. Über 603 Millionen Frauen leben in Ländern, in denen häusliche Gewalt nicht als Verbrechen angesehen wird. Allein die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau im Alter zwischen 15 und 44 Jahren vergewaltigt wird oder Gewalt durch den „Partner“ erfährt, ist höher als an Krebs oder Malaria zu erkranken, an einem Verkehrsunfall beteiligt zu sein oder durch Krieg betroffen zu sein.
Die Organisation V-Day, eine globale Bewegung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, verwehrt sich
angesichts dieser erschreckenden Zahlen tatenlos zu bleiben: „Es reicht! Die Gewalt muss aufhören!“
ONE BILLION RISING – „eine Milliarde erhebt sich“ ist eine internationale Kampagne, initiiert durch die
Organisation V-Day, um weltweit gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen vorzugehen und zu stoppen.
Die Kampagne setzt sich ein für Gerechtigkeit, sie fordert und fördert weltweit die Gleichstellung der
Geschlechter.
Der 14. Februar 2013 ist Valentinstag und der 15te Geburtstag von V-Day. Aus diesem Anlass wurde die
internationale Kampagne ONE BILLION RISING ins Leben gerufen: An diesem Tag sind eine Milliarde Frauen und Mädchen, aber auch Männer und Jungen aufgerufen, sich gemeinsam zu erheben, auf die Straße zu gehen und zu tanzen – zu tanzen, um Aufmerksamkeit zu erregen und ein klares Signal zu setzen, dass Unrecht und die Gewalt, die Frauen und Mädchen erfahren, inakzeptabel sind und sofort aufhören müssen.
ONE BILLION RISING ist eine Kampagne, die uns alle angeht. Sie gehört uns allen und wächst tagtäglich.
Tausende von Aktivist_innen, mehr als 13000 Organisationen aus 178 Ländern, haben ihre Teilnahme
zugesagt und sind dabei ONE BILLION RISING – Veranstaltungen zu organisieren. Auch bekannte
Persönlichkeiten wie Robert Redford oder Jane Fonda unterstützen die Aktion aktiv.
Damit dieser Tag ein Erfolg wird, brauchen wir auch in Kassel jede Einzelne und jeden Einzelnen – auch
Dich auch Sie!
In KASSEL am Donnerstag, den 14.02.2013, 12 Uhr Königsplatz!

Podiumsdiskussion: Herrschaft durch Sprache - Geschlechtergerechte Sprache in Universität und Alltag

Freitag, Januar 4th, 2013

Wer kennt es nicht: Verbaler Sexismus im Alltag. Ob nun direkte sexistische und/oder anzügliche Bemerkung, das Reden der ewig gleichen „Macker“ in Diskussionen oder die Reduzierung einer Person auf ein Geschlecht innerhalb der binären Geschlechterordnung durch Äußerungen wie „Du kannst das eh nicht verstehen, du bist ein Mann / eine Frau!“. Die Liste ließe sich sicherlich noch weiter fort setzen. Klar ist, Menschen reagieren unterschiedlich sensibel auf eben diesen verbalen Sexismus und drücken sich unterschiedlich bedacht und sensibel aus. Ein wirklich bedachter und sensibler Umgang mit diesem Thema ist aber in Universitäten genauso wenig zu beobachten wie überall sonst in der Gesellschaft. Aber warum ist Geschlechtergerechte Sprache so wichtig? Stimmt es, dass die unbewusst benutzte Sprache einen Einfluss auf die eigenen Gewohnheiten, die eigenen Handlungen und damit darauf haben wie wir unser leben führen? Und wie lässt sich für dieses Thema sensibilisieren ohne in moralische und missionierende Verhaltensmuster zu verfallen? Und die wichtigste Frage: Wie kann dieser alltägliche und omnipräsente Sexismus überwunden werden?
Darüber wollen wir mit unseren fünf Podiumsteilnehmer*innen diskutieren und auseinandersetzen und laden euch ganz herzlich dazu ein, euch daran zu beteiligen.
Den sexistischen Normalzustand smashen!

Wann: Dienstag, 29.01.2013 - 19:30 Uhr

Wo: Hörrsaal 1 (Diagonale 1, Campus Holländischer Platz)

Auf dem Podium:

  • Danielle Lichère AStA (Referat für Hochschulpolitik an der Goethe Uni-Frankfurt)
  • Mara Otterbein (Autonomes Schwulen-Trans*-Queer-Referat Gießen)
  • Nadine Lantzsch (Mädchenmanschaft)
  • Daniel Schweighöfer (Piratenpartei Berlin)
  • Sascha Apazeller (Autonomes Schwulenreferat Kassel)
  • Moderation: Christin Eisenbrandt (Sozialreferat Kassel)

Die Veranstaltung wird durchgeführt durch:

  • Referat für Hochschulpolitik Kassel
  • Referat für Soziales Kassel
  • Autonomes Referat für Frauen und Geschlechterpolitik Kassel

Interview mit HNA Radio

    Veranstaltungen im FLZ Januar 2013

    Dienstag, Januar 1st, 2013

    09.01. Mittwoch
    18.00-20.00 Uhr After-Work Schmankerl
    „Es gibt Lauchsuppe und Baguette und kleine Überraschungen“.
    Nicht nur für die, die von der Arbeit kommen.
    Für eine gute Planung bitte mit Anmeldung unter 0561-7669 0003.

    18.01. Freitag
    16.00 – 19.00 Uhr offener Nachmittag
    Für alle FrauenLesben, die neugierig sind, klönen, Kaffee/Tee trinken, FrauenLesben-Zeitschriften lesen, sich informieren wollen und vieles mehr.

    19.01. Samstag
    Kneipe & Film* im FLZ
    Ab 18.30 Uhr Kneipe 19.30 Uhr Filmstart
    Das genaue Programm wird noch bekanntgegeben!!
    Der Eintritt ist frei – Spenden willkommen!
    * eine private Veranstaltung für Freundinnen u.a. des FLZ

    25.01. Freitag
    19.30 Uhr: Das Zentrum steht doppel(t) Kopf!
    Doppelkopf mit Sandra. Für alle, die Spaß am Spielen haben!!

    ************************************************
    ….:::FrauenLesbenZentrum
    ….:::Goethestr. 44/Eingang Reginastr.
    ….:::34119 Kassel
    ….:::Tel. 0561-766 900 03

    info@frauen-lesben-zentrum-kassel.de

    Distanzierung von sexistischer Kackscheiße in der medium²+plus

    Dienstag, Dezember 18th, 2012

    Wenn ihr die untenstehende Stellungnahme mit unterstützen wollt, könnt ihr uns gerne auch bescheid geben, dann setzen wir euren Namen nachträglich mit drunter (Mail an: frauen@frauenreferat-kassel.de)! Jede Unterstützung ist hilfreich!

    —–

    Das Deckblatt der neuen Ausgabe der medium²+plus (Dezember 2012), Zeitung der Studierendenschaft Kassel, wird von einem sexistisch-anzüglichen „Nimm mich, du willst es doch auch…“ in Fortsetzung auf der Rückseite mit „…und wenn du mit mir fertig bist, leg mich einfach zurück!“ geschmückt. Diese Aussage ist absolut nicht vertretbar! Gerade weiblich gelesene Menschen erleben häufig, auch im universitären Kontext, übergriffige Situationen, in denen „Stell dich nicht so an“, „Du willst es doch auch“ o.ä. Standardreaktionen sind. Solche Aussagen sind nicht nur sexistisch, sondern reproduzieren unreflektiert sexistische Kackscheiße, patriarchale Strukturen und sexualisierte Gewalt, die uns alltäglich umgibt. Zu beachten ist ebenfalls die Darstellung einer weiblich gelesenen Person welche mit Klischees behaftet auf der Rückseite der medium²+plus abgebildet ist.

    Des Weiteren befindet sich auf Seite 5 der neuen Ausgabe ein Comic, der sowohl in Bild als auch in Schrift heteronormative Stereotypen und offensichtliche Gewaltandrohungen darstellt. In dem Comic werden Machtstrukturen einer heteronormativen Zweierbeziehung dargestellt, in welchem eine scheinbar männlich gelesene Person offensichtlich übergriffig gegenüber einer weiblich gelesene Person ist und diese als sein Eigentum betrachtet. Der Comic ist unkommentiert und ohne Trigger-Warnung abgedruckt. Selbst wenn dies als provokante Kunst gilt, darf so eine Darstellung nicht unkommentiert gedruckt und veröffentlicht werden. Die Intention dieses Artikels in der medium²+plus ist nicht erkennbar. Hier findet absolut kein kritischer Umgang mit patriarchalen Machtstrukturen und sexistischem Verhalten statt, obwohl dies u.a. von Vertreter*innen des Studierendenparlament seit Jahren gefordert wird.

    Im krassen Kontrast dazu gibt es einen vom Comic unabhängigen Artikel auf Seite 6 „Sexismus im universitären Alltag“. In diesem Artikel wird auf die Missstände in Bezug auf Sexismus und Machtausübung in der Gesellschaft eingegangen und die Wichtigkeit deutlich gemacht, patriarchale Machtstrukturen aufzubrechen und sensibel mit Sprache umzugehen. Die Autor*innen dieses Artikels haben NICHTS mit diesem Comic oder dem sonstigen Layout der Medium+plus zu tun und distanzieren sich entschiedenst davon.

    Die Unterzeichner*innen dieser Stellungnahme distanzieren sich hiermit von der sexistischen Kackscheiße der medium²+plus und fordern alle anderen Autor*innen auf dieses ebenfalls zu tun. Zudem fordern wir eine kritische Auseinandersetzung der Redaktion mit ihren Inhalten und eine Rücknahme dieser Ausgabe der Medium²+plus!

    PS. Der Link: www.asta-kassel.de/wp-content/uploads/2012/12/medium_dec_2012_final_preview.pdf

    Unterstützer*innen:

    • Autonomes Referat für Frauen und Geschlechterpolitik Kassel
    • Autonomes Schwulenreferat Kassel
    • Yvo Boenig & Christin Eisenbrandt als Sozialreferent*innen Kassel
    • Jonas Eickholl & Sophie Haberland für das Referat für Hochschulpolitik Kassel
    • Paul Conrad als Mitautor*in des Artikels “Sexismus im universitären Alltag”
    • Oliver Dunkelmann als Präsident des Studierendenparlamentes Kassel
    • Florian Tennstedt als Kulturreferent Kassel

    Awareness-Konzept-Planungstreffen DO, 20.12.

    Donnerstag, Dezember 13th, 2012

    Hallo liebe Menschen,

    Wie einige von euch ja vielleicht schon mitbekommen haben, ist gerade ein loser Zusammenschluss an Menschen, sowohl aus dem Rahmen des ARFG, des AStA’s und des K19, als auch vereinzelter anderer Menschen, dabei ein Awareness-Konzept zu bilden, um das Kulturzentrum des AStA K19 als Schutz- und Freiraum zu gestalten.

    Das erste Treffen hat bereits stattgefunden.

    Es wird jedoch am Donnerstag, 20.12., um 15Uhr in der AstA Küche ein erneutes Treffen geben.

    Falls ihr Interesse habt, euch bei dem Projekt einzubringen, sowohl aktiv oder nur mit einigen Ideen, kommt gerne vorbei. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr euch auch gerne per Mail vorher bei uns melden.

    Euer Referat für Frauen und Geschlechterpolitik.